Aufgabenstellung
In der Tiefgarage eines Wohngebäudes bestehen an der Decke unterhalb einer Terrassenfläche ungewöhnliche Durchfeuchtungen. Einige Zeit nach Regenfällen kommt es hier auch zu starken Wassereinbrüchen, besonders in Bereichen mit Durchbrüchen in der Stahlbetondecke.
Die zu untersuchende Terrassenfläche ist mit auf Spießsäckchen aufgesetzten Bürgersteigplatten und einer lose verlegten Kunststoffbahn versehen. Dadurch ist eine optimale Nebelverteilung, auch ohne Wärmedämmschicht, unterhalb der Dachabdichtung gewährleistet.
Das Untersuchungskonzept
Mittig in der zu untersuchenden Fläche wird die Dachabdichtung freigelegt und ein Spezialstutzen eingebaut über den mittels Nebelsimulator ein Nebelluftgemisch unter die Dachabdichtung geblasen wird. Über den so entstehenden leichten Überdruck unter der Dachabdichtung wird der Nebel an den vorhandenen Fehlstellen herausgedrückt und ist meist auch mit bloßem Auge zu erkennen.
Im vorliegendem Fall trat Nebel über eine Leckage in der Fläche aus und konnte oberhalb des Plattenbelags punktgenau lokalisiert werden (Bild 2). Weiter hin trat Nebel an mehreren Teilbereichen der Wandanschlüsse und aufgehenden Bauteilen aus. Hier konnte Feuchtigkeit über schadhafte Silikonfugen nach innen gelangen (Bild 1).
Die Zusammenfassung
Mit Hilfe von zerstörungsfreien messtechnischen Untersuchungen lassen sich individuelle Flachdachleckageortungen durchführen. Hier konnten mittels Nebelsimulationsverfahren gezielt Leckagen in der Fläche und an den aufgehenden Bauteilen lokalisiert und kostengünstig überarbeitet werden, ohne die Terrassenfläche großflächig räumen und somit auch für längere Zeit unzugänglich machen zu müssen.
Schlagworte: Nebelsimulation, Nebelsimulationsverfahren, Rauchgasverfahren, Tracergasverfahren | Veröffentlicht in Messtechnik | Keine Kommentare »
Die Aufgabenstellung
An einem Schulgebäude kommt es seit längerer Zeit unterhalb eines Flachdaches entlang der Attika und in Teilbereichen eines Wandanschlusses zu ungewöhnlichen Durchfeuchtungen und Wassereinbrüchen.
Da auf dem Flachdach ganzflächig Bürgersteigplatten in Schotter verlegt sind und bereits an mehreren Stellen die Dachabdichtung freigelegt wurde ohne Fehlstellen an der Dachabdichtung ausgemachen zu können, sollen nun zur Eingrenzung der Schadensursache zerstörungsfreie messtechnische Untersuchungen durchgeführt werden.
Das Untersuchungskonzept
Zunächst wurde mittig im Untersuchungsgebiet die Dachabdichtung freigelegt und ein Spezialstutzen eingebaut. Über diesen wurde zunächst Luft in die Wärmedämmschicht eingeblasen und später das Detektiergas hinzugegeben.
Das eingegebene Tracergas verteilt sich in der Wärmedämmschicht und tritt durch vorhandene Leckagen. Somit kann es oberhalb der Dachabdichtung lokalisiert werden.
Anschließend wurde das Untersuchungsgebiet mehrmals mit einem Gasdetektor abgeschritten. Dabei konnte entlang des hinteren Wandanschlusses ein massiver Gasaustritt lokalisiert werden.
Anschließend ist der Wandanschluss freigelegt worden und es konnte festgestellt werden, dass am gesamten Wandanschluss die Verklebung der Dachabdichtungsbahnen mangelhaft ausgeführt war. Dadurch konnte demzufolge Wasser in die Wärmedämmsicht gelangen und innen entlang der Attika austreten.
Die Zusammenfassung
Mit Hilfe von zerstörungsfreien Messmethoden lassen sich Leckagen an Abdichtungsbahnen auch unterhalb von Kiesschichten, Grünflächen und Plattenbelägen lokalisieren.
Dabei kann man u. a. das Tracergas-Verfahren einsetzen, da das eingegebene Detektiergas auch problemlos durch hohe Aufbauten dringt und an der Oberfläche zu lokalisieren ist. So können vorhandene Fehlstellen gezielt saniert und somit die Sanierungskosten klein gehalten werden.
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Die Aufgabenstellung
An der Erdwärmeanlage eines Neubaus ist ein Druckverlust festgestellt worden. Um diesen eingrenzen zu können wurden im Vorfeld Druckproben auf dem Leitungssystem durchgeführt. Diese Prüfungen ließen es zu die Leckage auf einen Bereich der im Erdreich verlegten Leitungen zu beschränken.
Da der Leitungsverlauf der Außenanlagen bereits fertiggestellt war sollte das Tracergasverfahren die Lokalisation der Leckstelle ermöglichen.
Das Untersuchungskonzept
Im ersten Schritt wurde anhand von Bauzeichnungen der Leitungsverlauf festgelegt und das gesamte Leitungssystem mittels Kompressor entleert.
Im zweiten Schritt wurde Tracergas in das Leitungssystem eingeflutet. Beim Abschreiten des bekannten Leitungsverlaufs mit einem Gasdetektor konnte ein Gasaustritt an einer gepflasterten Fläche lokalisiert werden. Hier zeigte der Gasdetektor einen massiv erhöhten Tracergasgehalt in der Luft an.
Die Zusammenfassung
Mit Hilfe der zerstörungsfreien Messtechnik lassen sich Leckagen an im Erdreich verlegten Außenleitungen orten, auch wenn der genau Leitungsverlauf unbekannt ist. Der Verlauf des Leitungssystem wird zunächst eingemessen oder geortet und anschließend, wie in diesem Fall, z. B. mittels Gasdetektionsverfahren die Leckstelle eingegrenzt.
Durch das kostengünstige Untersuchungskonzept konnte auch bei diesem Einsatz die Leckage gezielt freigelegt und behoben werden, ohne dass der gesamte Leitungsverlauf freigegraben werden musste und somit die Außenanlagen hätte erneuert werden müssen.
Schlagworte: Leckortung, Tracergasverfahren | Veröffentlicht in Messtechnik | Keine Kommentare »
Aufgabenstellung
Auf einem bereits fertig gestellten Flachdach, welches begrünt werden soll, sind während der Bauphase Gerüste aufgebaut worden. Da die Dichtigkeit nun nicht mehr garantiert werden konnte und um zudem eventuell kostspielige Bauschäden zu vermeiden, wurde die Dachabdichtung mittels Rauchgasverfahren auf ihre Dichtigkeit geprüft.
Das Untersuchungskonzept
Im 1. Schritt wurde in die Dachabdichtung ein Spezialstutzen eingebaut, über den erst Luft in die Flachdachkonstruktion eingeblasen und anschließend der Nebel hinzugegeben wurde.
Dabei konnte durch vollflächiges Anheben der Abdichtungsebene und allseitige Rauchaustritte eine ausreichende Rauchgasverteilung nachgewiesen werden.
Der 2. Schritt führte die Überprüfung der gesamten Abdichtung auf Rauchgasaustritte mit sich. Diese sind mit bloßem Auge zu erkennen und stellen eine Leckage dar. Hier konnten mehrere Undichtigkeiten in der Fläche selbst sowie an nicht luftdicht angeschlossenen Fenstern lokalisiert werden.
Mit dem 3. Schritt wurden dann die lokalisierten Leckagen und benötigten Öffnungen der Dachabdichtung durch einen Dachdecker verschlossen und die Dachbegrünung konnte bedenkenlos aufgebracht werden.
Die Zusammenfassung
Dank des Rauchgasverfahrens lassen sich optimal Undichtigkeiten in abgedichteten Flächen und an aufgehenden Bauteilen lokalisieren. Das Verfahren eignet sich besonders dafür vorsorglich Flächen die nachträglich nur schwer oder gar nicht zugänglich sind zu prüfen, um durch Undichtigkeiten auftretende Bauschäden im Vorfeld zu vermeiden.
In diesem Fall konnten durch die Lokalisation von mehreren Leckagen an der Dachabdichtung kostspielige Sanierungsarbeiten nach Aufbringung der Dachbegrünung vermieden werden.
Mit dem Rauchgasverfahren können auch andere Flachdachkonstruktionen und jegliche lose verlegte Abdichtung wie die in einem Pool oder Teich überprüft werden.
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Aufgabenstellung
In einem Wohngeschäftshaus sind in der Tiefgarage ungewöhnliche Durchfeuchtungen und Wassertropfen an der Decke zu erkennen. Da bereits einige Sanierungsmaßnahmen am darüber liegendem Außenbereich erfolglos durch-geführt worden sind, wird vermutet, dass die Feuchtigkeit aus der darüber liegenden Küche stammt. Um dies nachzuweisen, soll eine Färbemittelanalyse durchgeführt werden.
Das Untersuchungskonzept
Im 1. Schritt wurde in alle im Untersuchungsgebiet befindlichen Abläufe ein Färbemittel (Uranin) eingegeben. Sollte an den Abflüssen ein Schaden bestehen und diese undicht sein kann dieses Färbemittel nach dem Austreten in der Tiefgarage mit bloßem Auge erkannt werden. Anschließend sind die Bodenabläufe mittels Blasen wasserdicht verschlossen worden.
Im 2. Schritt wurde der gesamte Fußboden unter Zugabe eines Färbemittels (Luminat) mit Wasser geflutet. Anschließend wird das Wasser rückstandsfrei über die Bodenabläufe abgeführt, da das eingesetzte Färbemittel ausschließlich unter UV-Licht zu erkennen ist.
Zuletzt wurde die Tiefgarage mit einer UV-Lampe nach Verfärbungen abgesucht.
Die Zusammenfassung
Mit diesem Verfahren lassen sich optimal Undichtigkeiten aufdecken und zuordnen, wodurch Streitigkeiten, Gutachten und Verzögerungen der Schadensbehebung vermieden werden können.
In diesem Fall konnte nachgewiesen werden, dass über den Bodenaufbau Feuchtigkeit in die Tiefgarage eindringen kann, da das auf den Fliesen ausgelegte Färbemittel in der Tiefgarage erkannt werden konnte. Die Schadensursache kann nun gezielt behoben werden.
Weiterhin konnte ein Schaden an den Abwasserleitungen ausgeschlossen werden, da das dort eingegebene Färbe-mittel nicht erkannt werden konnte.
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Die Aufgabenstellung
In einem Bürogebäude sind massive Geräusch und Geruchsbelästigungen vorhanden. Diese kommen aus dem Doppelboden und können auf einen Mäusebefall zurückgeführt werden. Da die Arbeitsbedingungen für die Büroangestellten teilweise unerträglich waren, sollten die „Eindringlinge“ vertrieben werden. Hierfür sollten die geheimen Eingänge der Kleintiere in der Doppelboden-Konstruktion lokalisiert werden.
Als eine Möglichkeit der zerstörungsfreien Messgeräte bot sich hier der Einsatz des Nebelsimulationsverfahrens an, welches üblicherweise sehr erfolgreich bei Flachdachmessungen eingesetzt wird.
Das Untersuchungskonzept
Die VDL-Messtechniker entschieden sich hierbei für folgendes Untersuchungskonzept.
Im 1. Schritt wurden im Inneren alle möglichen Austrittsstellen des Nebels luftdicht abgeklebt, um eine Vernebelung der unrelevanten Räumlichkeiten zu vermeiden.
Im 2. Schritt wurde der zu untersuchende Doppelboden langsam mit Nebel geflutet.
Unmittelbar nach der Nebeleinflutung konnten an mehreren Fenstern, hinter der vorgehängten Fassade Nebelaustritte festgestellt werden. Hier müssen also entsprechende Austrittsöffnungen vorhanden sein, über die auch die ungeliebten Gäste eindringen können.
Die Zusammenfassung
Bei dem Nebelfluid handelt es sich um einen auf Wasserstoff basierenden, geruchslosen und absolut gesundheitsneutralen Nebel.
Mit diesem zerstörungsfreien Verfahren lassen sich optimal Hohlraumöffnungen lokalisieren und gezielt verschließen, was besonders gut bei nicht einsehbaren Bauteilen geeignet ist. So lässt sich z.B. auch die Dichtigkeit eines Brandschottes in einem Versorgungsschacht überprüfen.
In diesem Fall kann nach der zerstörungsfreien messtechnischen Untersuchung die vorgehängte Fassade gezielt geöffnet und die geheimen Eingänge verschlossen werden. Die Kleintiere bleiben draußen und die Mitarbeiter können ungestört Ihrer Arbeit nachgehen.
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Die Aufgabenstellung
Nach den kalten Wintermonaten konnte an einem Gemeindehaus ein Druckverlust in einer Löschwasserleitung ermittelt werden. Dieser Druckverlust wurde auf einer Leitungslänge von ca. 150 m festgestellt. Entsprechend des Schadens, soll nun eine Ortung der Leckagestelle mittels des Tracergasverfahren vorgenommen werden.
Das Untersuchungskonzept
Der Dringlichkeit entsprechend wurden folgende Arbeitsschritte vorgenomen:
Im 1. Schritt ist der Leitungsverlauf festgelegt worden. Mit Hilfe von einem Leitungsorter wurde dann der Verlauf der wasserführenden Leitung festgelegt (siehe Bild 2).
Im 2. Schritt wurde Tracergas in die Feuerlöschleitung eingeflutet. Beim Abschreiten des bekannten Leitungsverlaufs konnte nun ein Gasaustritt im Bereich einer Mauer ermittelt werden (siehe Bild 3). Der Gasdetektor zeigte einen hohen Tracergasgehalt an.
Die Zusammenfassung
Mit Hilfe von zerstörungsfreien Messmethoden lässt sich bei Außenleitungen die Leckstelle orten. Der Leitungsverlauf wird ermittelt und mit Hilfe des Gasdetektionsverfahren wird die Leckstelle eingegrenzt.
Durch das kostengünstige Untersuchungskonzept lässt sich dann die Leckage beheben, ohne dass der gesamte Leitungsverlauf freigegraben werden muss.
Schlagworte: Gasdetektionsverfahren, Leckageortung, Leckortung, Tracergasverfahren | Veröffentlicht in Messtechnik | Keine Kommentare »

Ein weiteres Praxisbeispiel ist ab sofort als Informationsseite in unserem Blog verfügbar. Dieses Mal wird die CM-Messung im Detail beschrieben. Wenn Sie sich für Feuchtemessungen interessieren, können Sie den Beitrag hier lesen:
Die CM-Messung für mineralische Baustoffe.
Schlagworte: CM-Messgerät, Feuchtemessung, Thermografie | Veröffentlicht in Messtechnik | Keine Kommentare »

Es gibt eine neue Informationsseite im VDL-Blog: Messung Neutronensonde. Lesen Sie wie mit modernster Messtechnik
die Feuchtigkeitsverteilung mit der Neutronensonde ermittelt
wird und ein Farbstofftest eine vermutete Leckage in einer Dusche bestätigt.
Hier gelangen Sie zu der Info-Seite über die Neutronenmessung
Schlagworte: Färbemittelanalyse, Farbstofftest, Neutronensonde, Radiometrie | Veröffentlicht in Messtechnik | Keine Kommentare »

Besuchen Sie die neue Informationsseite Holzfeuchtemessung nach einem Wasserschaden und erfahren Sie wie unsere qualifizierten Techniker mit modernster Messtechnik den Feuchtegehalt von Holz nach einem Wasserschaden bestimmen.
Besuchen Sie die Info-Seite zur Holzfeuchtemessung
Schlagworte: Holzfeuchte, Holzfeuchtemessung | Veröffentlicht in Messtechnik | Keine Kommentare »